Vom 12. Juni bis 13. Juli findet in Brasilien die Fußballweltmeisterschaft 2014 statt. Aus diesem Anlass hat das FrischeKontor unter Einbeziehung der Firma Pape alle Möglichkeiten einer zentralen Public-Viewing-Veranstaltung der Spiele geprüft. Das Ergebnis hat insbesondere nach der jetzt abschließend erfolgten Auswertung der gutachterlichen Hinweise eines externen Sicherheitsfachmanns gezeigt, dass es unter Berücksichtigung der enormen Kosten in Höhe von mindestens einer Viertelmillion Euro, der fehlenden optimalen Flächen und der hohen Risiken keine wirtschaftlich vertretbare Lösung für die Durchführung eines zentralen Public-Viewings gibt.
Begutachtet wurden verfügbare Flächen im Sportpark Duisburg, die bezogen auf eine ausreichend große Entfernung zur Wohnbebauung (die Spiele finden wegen der Zeitverschiebung zum Teil am späten Abend statt) und die erforderlichen Sicherheitsauflagen bis zu 10.000 Sportfans die Möglichkeit eines gemeinsamen Fußballerlebnisses bieten sollten. Die wesentlichen Aufwandspositionen wären dabei die Herrichtung/Einzäunung der erforderlichen Flächen, die notwendige Übertragungstechnik, die Lizenzen für Übertragungsrechte, die GEMA-Gebühren, Security, Sanitätsdienst und die Infrastruktur für die gastronomische Betreuung.
Insbesondere wegen der nicht kalkulierbaren Besucherzahlen zu den späten Anstoßzeiten in Kombination mit den latenten Witterungsrisiken bei Open-Air-Events und dem nicht vorherzusehenden Verbleib der Deutschen Mannschaft im Turnier müssen abschließend die Risiken in Anbetracht der hohen Kosten als so hoch bewertet werden, dass die Organisation eines Public-Viewings wirtschaftlich nicht vertretbar und wie auch in der überwältigenden Zahl anderer Ruhrgebietskommunen mit öffentlichen Mitteln nicht zu stemmen ist.